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  • Nackt und Zerfleischt - Cannibal Holocaust (Limited Tin Edition)

Nackt und Zerfleischt - Cannibal Holocaust (Limited Tin Edition)

Logo DVD

Kurzübersicht

3 Discs
Artikelnummer D-03738
Medientyp DVD
Erscheinungsdatum 02.07.2008
Label XT Video
Freigabe keine Freigabe
Regionalcode RC2
Bildformat 1,85:1 (16:9)
Bildsystem PAL
Verpackung Tin-Box
Sprache / Tonformat Deutsch DD 5.1 / DD 2.0
Englisch DD 2.0
Untertitel -
Extras Soundtrack-CD
Audiokommentar
Making Of
Interviews
Behind the Scenes-Fotos
Bildergalerien
Trailer
uvm.
24,99 €

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Details

Im dichten Amazonasdschungel verschwindet ein junges Dokumentarfilm-Team spurlos. Professor Monroe macht sich auf die Suche nach den Filmemachern, die in der Wildnis bisher unentdeckte, angebliche Kannibalenstämme aufspüren und filmen wollten. Monroe entdeckt bei seiner Expedition bei einem wilden Eingeborenenstamm tatsächlich die Spuren des Teams und deren Filmmaterial. Schockiert muss er feststellen, dass von den jungen Leuten nur noch letzte sterbliche Überreste zu finden sind. Als er zurück in New York das eingesammelte Filmmaterial sichtet, offenbart sich ihm die grausame Wahrheit hinter dem Schicksal des Filmteams. Ruggero Deodatos Meisterwerk und Klassiker 'Nackt und Zerfleischt - Cannibal Holocaust' ist einer der wohl schockierendsten und gleichzeitig innovativsten Filme aus der Reihe italienischer Kannibalenfilme und sorgt bis heute für Kontroversen und Diskussionsstoff. Der einmalige Soundtrack vom italienischen Kultkomponisten Riz Ortolani, der bereits mit seiner Oscar(R)-nominierten Musik zu 'Mondo Cane' einen Meilenstein erschuf, ist in dieser Edition enthalten.
Titel Nackt und Zerfleischt - Cannibal Holocaust
Genre(s) Horror, Kannibalen
Produktionsjahr 1980
Produktionsland Italien, Kolumbien
Regie Ruggero Deodato
Darsteller Robert Kerman
Francesca Ciardi
Perry Pirkanen
Luca Barbareschi
Salvatore Basile
Ricardo Fuentes
Carl Gabriel Yorke
Paolo Paoloni
Lionello Pio Di Savoia
Luigina Rocchi
  1. bewertet von Stefan am 23.03.2015
    Blutstropfen

    Also, ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Als Tierfreund kann ich solche echten Tierquäl-und Tötungsszenen nicht akzeptieren, so etwas zu machen finde ich degeneriert und kriminell sowieso. Ich habe schon viele Horrorstreifen und Schlächterfilme, wie wir in den 80er Jahren sie nannten, gesehen und bin da auch ziemlich abgehärtet. Aber solange dies gespielt und mit viel Maskerade und künslichem Blut gemacht ist, ist das eine Sache. Eine andere Sache ist es dann eben, wenn wie im Film, echte und unschuldige Tiere brutal misshandelt werden. Wer als Mensch keine Achtung vor der unschuldigen Kreatur hat, der hat sein Menschsein schon verloren oder es noch gar nicht gefunden. Auch finde ich die Darstellung der Naturvölker auf solche Art ethisch mehr als bedenklich.

  2. bewertet von Dieter am 23.03.2015
    Blutstropfen

    Von den ECHTEN Tierquälszenen abgesehen, die sowieso komplett abzulehnen sind, sind auch andere Punkte an diesem Film nicht in Ordnung: Die Darstellung eines "Naturvolkes" erfolgt komplett verkürzt; Zum ersten haben diese im Film vorkommenden Völker keine Sprache! Die Menschen brüllen lediglich herum, wie Affen. MENSCHEN SIND ABER KEINE AFFEN!! Zum Zweiten haben die Menschen den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als Frauen zu vergewaltigen, zu Tode zu foltern, und rohe Eingeweide zu essen. Von einem Film, der sich selbst so darstellt, als hätte er Niveau (und das tut er), erwarte ich mir mehr. SCHLECHTER FILM! NICHT SEHENSWERT!!

  3. bewertet von Alexander am 23.03.2015
    Blutstropfen

    Mitnichten einer der ganz großen Klassiker des Kannibalengenres, wiederum mit verdammt deftigen, teils sehr real wirkenden Goreszenen. Da wird einer schwangeren Frau gewaltsam das Baby aus dem Leib gerissen und sie dann zu Tode geprügelt, eine Andere wird am Seeufer im Schlamm liegend brutal misshandelt und dann erschlagen zurück ins Boot gezerrt. Aber auch die Herren der Schöpfung haben nichts zu lachen. Schnipp, schnapp und schon ist auch mal ein Penis ab. Richtige Brutalität bekamen aber leider wieder mal unschuldige Tiere zu spüren, bleibt nur zu hoffen, dass es dieses Werk dann auch, wie neuerdings CANNIBAL FEROX, in einer Tiersnuff freien Version gibt.

    Inhaltlich ähneln sich ja viele dieser Filme. Ein Expeditionsteam macht sich, wofür auch immer, auf den Weg durch den Dschungel und gerät dann in die Fänge blutrünstiger Eingeborener. Dass in so einem Team oft auch zumindest eine hübsche Frau mit an Bord ist, versteht sich von selbst, ebenso, dass Diese dann meist auch sämtliche Hüllen fallen lässt. Auch FRANCESCA CIARDI ist da keine Ausnahme und hat offensichtlich kein Problem damit, vor der Kamera abzulegen.Dass ihr Busen praktisch platt wie ein Bügelbrett ist, scheint dem selbstbewussten Fräulein egal zu sein.Doch die Nacktszenen bewahrten Miss Ciardi nicht davor, als Schauspielerin wieder in der Versenkung zu verschwinden.

    Das filmische Ende ist dann praktisch auch schon vorprogrammiert: Und so fällt auch hier Einer nach dem Anderen den Wilden zum Opfer, auch die Lady wird fix und fertig gemacht. Trotz heftigster Gegenwehr wird sie zunächst mehrfach durchgevögelt bevor man ihr endgültig den Garaus macht und sie wie ein wildes Tier zu Tode knüppelt und enthauptet. Brutalitätsmäßig können da allenfalls noch Umberto Lenzis EATEN ALIVE & CANNIBAL FEROX mithalten, in Ersterem wird beispielsweise einer Frau die Brust abgeschnitten und in Letzterem wird eine Tussi gar an ihren Möpsen aufgeknüpft!

    CANNIBAL HOLOCAUST ist jedenfalls wiederum ein filmisches Werk in dem es keine Tabus gibt und Mensch und Tier geschlachtet wird (nur, dass die Tiertötungen traurige Realität sind & die Darsteller am Leben blieben..). Etwas nervend ist die gewollt fuchtelige, unruhige Kameraführung, vor allem beim Showdown, daher ein Punkt Abzug, als Ausgleich gibt es für die umfangreiche

    Ausstattung wieder eines dazu womit wir bei der Höchstnote wären. Bei der Bewertung MUSS man den Tiersnuff aber ausklammern zumal dieser in keinster Weise gerechtfertigt ist.

  4. bewertet von Stefan am 23.03.2015
    Blutstropfen

    Ich möchte meiner Rezension (ich schreibe äußerst selten Rezensionen, doch diese war mir ein persönliches Bedürfnis) folgendes vorwegschicken: Schon mehrfach habe ich als deutscher Kunde bei Beyond Media bestellt und kann diese Firma vorbehaltlos weiterempfehlen. Die Zahlungsabwicklung war stets unkompliziert, die Lieferung zuverlässig, schnell und pünktlich.<br />
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    Grundsätzlich habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, im Vorfeld möglichst wenig über ein Buch oder einen Film zu eruieren, um mir vorurteilsfrei eine eigene Meinung bilden zu können. Über "Cannibal Holocaust" wusste ich lediglich, dass es sich um eine kontrovers diskutierte, in Deutschland beschlagnahmte Mocumentary (eine der ersten ihrer Art) handelt. Ich muss gestehen, dass ich meine Absicht, unvoreingenommen zu sein, in diesem Fall bitter bereut habe, denn als ich den Film dann schließlich sah, war ich einfach nur entsetzt und angewidert.<br />
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    Ruggero Deodato lässt den Zuschauer in seinem Film unter Anderem daran teilhaben, wie einem Erdmännchen unter Schmerzensschreien mehrfach mit einem spitzen Stock in den Torso gestochen wird, bis es schließlich nach minutenlangem Todeskampf in den Händen des lachenden, peinigenden Schauspielers stirbt. In einer anderen Szene wird eine Schildkröte auf den Rückenpanzer gedreht und dann bei lebendigem Leibe (!!)von mehreren Personen genüsslich langsam aufgeschnitten und dann ausgeweidet. In einer weiteren Szene wird der Zuschauer Zeuge, wie ein Affe brutal gequält und dann vor Schmerzen heulend erstochen wird, wobei zu sehen ist, wie jämmerlich langsam das Tier schließlich verendet. In Nahaufnahme wird einige Minuten später ein Ferkel mit einer Pistole in den Kopf geschossen, nachdem der Schauspieler es zuvor mehrfach mit seinem beschuhten Fuß in den Bauch getreten hat.<br />
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    Ich frage, wer gibt den Filmemachern das Recht, derartige Grausamkeiten an Tieren zu begehen? Und was für ein Menschen- und Weltbild muss man den Filmemachern unterstellen, wenn sie tatsächlich davon ausgehen, solche Bilder würden bei anderen als psychisch kranken, geistig derangierten oder pervers veranlagten Menschen Anklang finden? Ist es wirklich Kunst, die uns Deodato, ein in der Rückschau betrachtet weitestgehend erfolgloser Regisseur, da präsentiert? Ich kann und will das nicht glauben. Vielmehr denke ich, dass Deodato hier versucht, den in seinem Machwerk reißerisch gezeigten Perversionen und Abartigkeiten unter dem Deckmäntelchen der Kunst einen ungerechtfertigten Geistesadel zu verleihen, um die Abgründe, die sich in seinen Bildern auftun, zu rechtfertigen. Dostojewski, einer der großen Denker unserer Zeit, hat in seinem Hauptwerk „Die Brüder Karamasow“ geschrieben: „Liebe die Tiere. Gott hat ihnen die Grundlagen des Denkens und die ungetrübte Freude geschenkt. Störe sie nicht, quäle sie nicht, beraube sie nicht ihres Glückes, gehe nicht gegen Gottes Absicht vor.“ Selbst einem Atheisten sollte die Bedeutung dieser Worte wohl einleuchten. Sie dekuvieren Deodato als Nihilisten und Menschenfeind, weil er, um seine Botschaft zu vermitteln nicht einmal in der Lage war, die goldene Regel zu beherzigen. Deodato liefert uns hier ein Brechreiz und Traurigkeit hervorrufendes, destruktives Werk, das in entsetzlicher Weise bezeichnend ist für krankhafte Auswüchse menschlicher Geltungssucht, Gewaltvoyeurismus, Arroganz, Perversion, Dekadenz und einer Skrupellosigkeit, die hier wahrlich ihres Gleichen sucht. Dieser Film ist eine Schande und ein Verbrechen. Bei mir ist er deshalb direkt vom DVD-Spieler in die Tonne gewandert, denn nur da gehört er hin.<br />
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    Deodato musste sich in Italien vor Gericht für sein Machwerk übrigens auch juristisch verantworten. Er gab damals zu Protokoll, dass die Filmcrew die getöteten Tiere nach Drehschluss verspeist habe. Rechtfertigt das die grausamen, krankhaften und widerlichen Tierquälereien (die gezeigten Tiere müssen am Ende froh gewesen sein, endlich sterben zu können – es erfüllt mich mit Wut, wenn ich darüber nachdenke), oder handelt es sich nicht vielleicht vielmehr um juristisch haarspalterische und hanebüchene Ausflüchte taktierender Winkeladvokaten, um Deodato vor seiner gerechten Strafe zu schützen? Nun könnte man natürlich sagen, dass ich hätte wissen müssen, was mich bei einem solchen Film erwartet, aber dem stelle ich gegenüber, dass die Normen und Wertvorstellungen unserer Gesellschaft in diesem Film nicht durch Provokation angegriffen, sondern vollkommen ignoriert und in der Folge negiert werden (ähnliche Effekte erreichen wohl nur Snuffmovies, in deren Grenzbereich sich Deodatos Werk durchaus ansiedeln lässt). Und das kann man beim besten Willen nicht erwarten. Die reißerisch-brutalen, gewaltpornografischen Bilder dienen ausschließlich dem Selbstzweck und führen das von Deodato angestrebte Filmkonzept (er versucht, die Medien und den unbedachten Medienkonsum anzuprangern) auf paradoxe Art ad absurdum. Deodato ist zu weit gegangen, eine solche Unterhaltung ist zu Recht unerwünscht und sollte auf das härteste bestraft werden.<br />
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    Wenn ihr gut gemachte Mocumentarys sucht, kann ich euch „Mann beißt Hund“(eine Medienkritik mit wunderbar sardonischem Humor), „The Blair Witch Projekt“, „Cloverfield“ oder „The Zombie Diarys“ empfehlen. Aber lasst euch bitte nicht in die Abgründe ziehen, in denen Deodato mit seinem nihilistischem „Cannibal Holocaust“ umherirrt. Der Mensch ist entgegen Deodatos unwürdigem Menschenbild durchaus in der Lage, zu differenzieren und eine Beleidigung auch als eine solche zu erkennen.

  5. bewertet von Bekir am 23.03.2015
    Blutstropfen

    Ich liebe dieses nihilistische Meisterwerk, darum bekommt es auch die volle Punktzahl! Dieser Film ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ich kann nur jedem empfehlen, sich die DVD zu bestellen!

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